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ISO/IEC 27035 Foundation – Sicherheitsvorfälle
Lernen Sie die Grundstruktur eines Incident-Managementprozesses kennen. Der Kurs vermittelt Orientierung für Vorbereitung, Erkennung, Bewertung und geordnetes Handeln bei Informationssicherheitsvorfällen.
Dauer
2 TageLernformat
Live-Online oder PräsenzAbschluss
PECB-Prüfung & ZertifizierungInhalte und Lernziele
- Begriffe und Phasen des Incident Managements
- Vorbereitung und Verantwortlichkeiten
- Erkennung, Meldung und Bewertung
- Reaktion und Lernen aus Vorfällen
Für wen ist der Kurs geeignet?
IT-Teams, Service Desk und Mitarbeitende im Sicherheitsumfeld.
Voraussetzungen
Grundkenntnisse im Umgang mit Informationssicherheitsvorfällen sind empfohlen.
Ablauf und Lernformat
Der Vollkurs umfasst 2 Tage nach der PECB-Kursagenda. Sie arbeiten live mit einer qualifizierten Lehrkraft, bearbeiten Übungen und besprechen Praxisfälle. Online- und Präsenzformat behandeln dieselben Inhalte. Den Prüfungstermin stimmen wir entsprechend der Kursagenda ab.
Die Online-Einheiten finden live über alfaview statt. Das Odoo-Portal bündelt Kursinformationen und Materialien. Termine, Unterrichtssprache und Präsenzort werden vor Kursbeginn vereinbart.
Unterlagen, Prüfung und Zertifizierung
Im Vollkurs enthalten: offizielle PECB-Schulungsunterlagen, Unterricht im gebuchten Format und der erste PECB-Prüfungsversuch.
Der Kurs bereitet auf die PECB-Prüfung für ISO/IEC 27035 Foundation vor. Nach bestandener Prüfung können Sie den zugehörigen PECB-Nachweis beantragen. PECB prüft die Voraussetzungen und entscheidet über die Vergabe. Für diesen Abschluss ist keine Berufs- oder Projekterfahrung erforderlich. Es gelten die Prüfungs- und Zertifikatsbedingungen von PECB.
Option: 4 Stunden Prüfungsvorbereitung
Zusätzlich ist eine vierstündige Live-Prüfungsvorbereitung für 650 € buchbar. Sie richtet sich an Teilnehmende, die den Stoff bereits selbstständig erarbeiten, und ersetzt keinen vollständigen PECB-Kurs. Unterlagen und Prüfungsbuchung werden für diese Variante vorab gesondert abgestimmt.
Unterrichts- und Prüfungssprache
Unterrichtssprachen: Deutsch, Englisch oder Ungarisch. Die gewählte Unterrichtssprache wird bei der Terminabstimmung festgehalten. Ungarisch ist ausschließlich eine Unterrichtssprache dieses PECB-Kurses und keine zugesagte Prüfungssprache. Prüfungssprache und Sprache der offiziellen PECB-Unterlagen werden vor der Buchung separat abgestimmt.
Selbstständig? KOMPASS vor der Buchung prüfen.
Für Solo-Selbstständige kann KOMPASS eine passende Weiterbildung fördern. Vereinbaren Sie zuerst ein Beratungsgespräch mit uns zur Kursauswahl. Die verpflichtende Förderberatung und Prüfung erfolgen durch eine offizielle KOMPASS-Anlaufstelle. Erst nach Ausstellung des Qualifizierungsschecks verbindlich buchen. Voraussetzung ist unter anderem ein Umfang von mindestens 20 Stunden; nicht jedes Angebot erfüllt diese Bedingung. Eine Förderung wird im Einzelfall geprüft.
PECB-Kursprofil und Abschlussbedingungen
Häufige Fragen zu diesem Kurs
Was unterscheidet ein Ereignis, einen Alarm und einen Sicherheitsvorfall?
Ein Ereignis ist zunächst eine beobachtete Veränderung oder Aktivität. Ein Alarm lenkt Aufmerksamkeit darauf, beweist aber noch keinen Vorfall. Für die Einordnung braucht es Kontext und Bewertung. Ein fehlgeschlagener Login kann harmlos sein; mehrere zusammenhängende Hinweise können eine weitergehende Untersuchung erforderlich machen.
Ist jede IT-Störung automatisch ein Informationssicherheitsvorfall?
Nicht jede Störung muss gleich behandelt werden. Prüfen Sie, ob Informationssicherheit betroffen ist und welche Auswirkungen vorliegen. Ein zunächst gewöhnlich wirkender Ausfall kann zusätzliche Untersuchung benötigen. Hilfreich sind gemeinsame Kriterien von IT-Betrieb und Sicherheitsverantwortlichen, damit Meldungen weder vorschnell verworfen noch unnötig eskaliert werden.
Ist der Kurs auch für Personen außerhalb von IT und SOC geeignet?
Ja, wenn Sie Vorfälle melden, Informationen koordinieren oder an betrieblichen Entscheidungen beteiligt sind. Gute Zusammenarbeit braucht eine gemeinsame Sprache. Beispielsweise müssen Fachbereiche Beobachtungen beschreiben können, ohne selbst eine technische Ursache zu beweisen. Foundation hilft, die eigene Rolle im Ablauf besser einzuordnen.
Welche Angaben machen eine erste Vorfallmeldung hilfreich?
Beschreiben Sie sachlich, was Sie wann beobachtet haben, welche Systeme oder Arbeitsabläufe betroffen erscheinen und wie Sie erreichbar sind. Trennen Sie Beobachtungen von Vermutungen. Nutzen Sie den vorgesehenen Meldeweg und die internen Vorgaben; eigenmächtige Untersuchungen können wichtige Informationen verändern oder die koordinierte Bearbeitung erschweren.
Was unterscheidet einen Incident-Response-Plan von einer konkreten Handlungsanleitung?
Für Ihre Organisation ist eine hilfreiche Aufteilung: Der übergreifende Plan klärt Zuständigkeiten, Kommunikation und Entscheidungen. Eine konkrete Anleitung beschreibt dagegen Schritte für einen bestimmten Fall, etwa ein verdächtiges Benutzerkonto. Beide müssen zusammenpassen, damit einzelne Maßnahmen nicht ohne klaren Auftrag oder abgestimmte Eskalation ausgelöst werden.
Geht es bei ISO/IEC 27035 nur um Angriffe aus dem Internet?
Informationssicherheitsvorfälle können unterschiedliche Ursachen und betroffene Informationen haben. Für Ihre Vorbereitung lohnt deshalb auch der Blick auf Fehlversand, verlorene Unterlagen oder unbeabsichtigte Änderungen. Entscheidend ist eine nachvollziehbare Bewertung der Situation. Beschränken Sie Ihren Meldeprozess nicht von vornherein auf Fälle mit eindeutig erkennbarem Angreifer.
Lerne ich in Foundation, digitale Beweismittel selbst forensisch auszuwerten?
Foundation vermittelt den grundlegenden Umgang mit dem Vorfallmanagement. Eine spezialisierte Ausbildung zur Untersuchung digitaler Beweismittel ist ein anderes Lernziel. Wichtig für Ihre Rolle ist zunächst, Zuständigkeiten zu kennen, Informationen nachvollziehbar weiterzugeben und eine erforderliche Untersuchung durch geeignete Fachpersonen nicht durch unkoordinierte Änderungen zu erschweren.
Wann ist nach Foundation der Lead Incident Manager sinnvoll?
Orientieren Sie sich an Ihrer Aufgabe. Wenn Sie zunächst Meldungen und Abläufe verstehen möchten, ist die Grundlagenperspektive passend. Sollen Sie dagegen Verantwortlichkeiten abstimmen, Übungen organisieren oder den gesamten Vorfallmanagementprozess verbessern, wird eine vertiefte Managementperspektive wichtiger. Wählen Sie den nächsten Schritt nach Verantwortung und Praxiserfahrung.
Ausgewählte Kursangebote im Vergleich
Welche Inhalte passen zu Ihrem Ziel, welche Fähigkeiten werden geübt und was dokumentiert der Abschluss? Die folgende Auswahl vergleicht dieses Angebot mit zwei konkreten Marktangeboten.
Auf kleinen Bildschirmen können Sie die Tabelle seitlich verschieben.
| Angebot | Inhalte | Kompetenzerwerb | Nachweiskraft des Abschlusses |
|---|---|---|---|
| EasyELEarning Academy Dieses Kursangebot | Grundbegriffe und Phasen des Incident Managements umfassen Vorbereitung, Verantwortlichkeiten, Erkennung, Meldung, Bewertung und Reaktion sowie das systematische Lernen aus Informationssicherheitsvorfällen. | Lernziel ist, einen Vorfallprozess zu verstehen, Ereignisse geordnet weiterzugeben und die Aufgaben beteiligter Rollen einzuordnen, als Grundlage für die Mitarbeit im Incident Management. | Die bestandene PECB-Prüfung ermöglicht den Antrag auf den persönlichen Foundation-Nachweis. PECB verlangt dafür keine Berufs- oder Projekterfahrung und prüft die Vergabebedingungen. |
| Schönbrunn TASC PECB Certified ISO/IEC 27035 Foundation Dasselbe PECB-Programm bei einem anderen Schulungsanbieter. AnbieterangebotWeitere Quelle | Der Einstieg behandelt Planung, Erkennung, Meldung, Analyse und Reaktion bei Informationssicherheitsvorfällen nach ISO/IEC 27035; Beispiele und Diskussionen begleiten die grundlegenden Prozessschritte. | Lernziel ist, Prinzipien und Ablauf eines Incident-Managementprozesses zu verstehen und die notwendigen Rollen und Aktivitäten fachlich einzuordnen, als Grundlage weiterer Mitarbeit. | Die PECB-Foundation-Prüfung prüft Grundlagenwissen. Für den zugehörigen persönlichen Nachweis ist keine Berufs- oder Projekterfahrung gefordert; die weiteren PECB-Vergabebedingungen bleiben maßgeblich. |
| Firebrand Training PECB Certified ISO 27035 Foundation Dasselbe PECB-Programm bei einem anderen Schulungsanbieter. AnbieterangebotWeitere Quelle | Das Programm beschreibt den Incident-Lebenszyklus mit Vorbereitung, Erkennung, Meldung, Bewertung und Reaktion sowie Kommunikation, Teamrollen und Lernen aus Vorfällen im Organisationskontext. | Lernziel ist, den standardbezogenen Ablauf der Vorfallbearbeitung zu verstehen und einzelne Maßnahmen im Gesamtprozess einzuordnen, um eine strukturierte Reaktion fachlich zu unterstützen. | Die Schulung bereitet auf die PECB-Foundation-Prüfung vor. Der persönliche Abschluss setzt Prüfungserfolg und erfüllte Vergabebedingungen voraus; die Teilnahme allein ersetzt diesen Nachweis nicht. |
Stand: 31.10.2026. Grundlage sind die verlinkten Anbieterangaben. Die Auswahl ist keine vollständige Marktübersicht. Verwandte Angebote sind entsprechend gekennzeichnet; Lehrumfang, Zugangsvoraussetzungen sowie Unterrichts- und Prüfungssprachen können abweichen. Die Tabelle beschreibt Lernziele und Nachweisarten, keine garantierten Lernerfolge oder allgemeine Gleichwertigkeit. Maßgeblich sind die aktuellen Angebots- und Zertifizierungsbedingungen. Angebotsnamen bleiben in der Originalbezeichnung.
